„Die Bitburger Gäßestrepper“
herausgegeben hat, stammt aus der Feder von Andreas Oed. Er beschreibt in diesem Werk, wie die Bitburger im Dreißigjährigen Krieg die schwedischen Belagerer durch eine clevere Idee überlistet haben.
Ein ideales Geschenk für Weihnachten, Kindergeburtstage, als Urlaubserinnerung….
(Übersetzungstexte in verschiedenen Sprachen sind erhältlich)
Vor langer, langer Zeit...
gabe es das kleine Städtchen Beda, welches man heute unter dem Namen Bitburg kennt. Es war ein ganz kleiner, friedlicher Ort mitten in der Eifel.
Hier, hinter den Stadtmauern, kann man die Bürger und Bürgerinnen bei ihrer täglichen Beschäftigung beobachten.
Vor etwa dreihundertfünfzig Jahren tobte der schreckliche Dreißigjährige Krieg durch Europa. Und so kamen eines Tages Soldaten aus Schweden an die Mauern von Beda. Die Bürger verriegelten die Tore, um nicht ausgeraubt zu werden. Die Schweden beschlossen daraufhin, die Stadt zu belagern und sie auszuhungern.
Bald gab es in Beda nichts mehr zu essen. Hunger und Elend breiteten sich aus. Die hoffnungslosen Bürger waren schon kurz davor aufzugeben. In seiner Not rief der Bürgermeister den Stadtrat zusammen. – Da saßen sie nun, die ratlosen Herren, ohne einen Ausweg zu finden. Doch nach langer Überlegung hatte einer von ihnen eine Idee ...
Sie riefen alle Kinder der Stadt zusammen, nahmen die Felle der geschlachteten Ziegen von der Leine, zogen sie ihnen über und schickten sie auf die Stadtmauer. Dort krabbelten die Kinder wie Ziegen herum. Als nun der schwedische Obersoldat durch sein Fernrohr schaute, traute er seinen Augen nicht. Er glaubte, die Belagerten hätten noch für lange Zeit zu essen.
So lange wollten die Schweden aber nicht mehr auf die Eroberung warten. Enttäuscht hoben sie die Belagerung auf und zogen weiter. Mit dieser List retteten die Kinder die Bürger von Beda - und seit dieser Zeit heißen die Bitburger "Gäßestrepper"